Nahaufnahme eines Gesichts mit aufschäumender Reinigungsmaske auf Nase und Wange

Étape par étape : comment se débarrasser des points noirs sur le nez

Schwarze Punkte auf der Nase sind offene Mitesser: Mit Salicylsäure, Tonerde und einer porenfreundlichen Routine löst Du sie sanft und beugst neuen vor.

Hier geht es um Mitesser und schwarze Punkte im Gesicht, vor allem auf der Nase; Pickel an Rücken, Brust und Schultern behandeln unsere Tipps gegen Pickel am Körper, verbreitete Irrtümer klärt der Beitrag 6 Mythen über Akne.

Was sind schwarze Punkte auf der Nase?

Schwarze Punkte auf der Nase sind in den meisten Fällen offene Mitesser, in der Fachsprache Komedonen. Sie entstehen, wenn sich Talg und abgestorbene Hautzellen in der Öffnung eines Haarfollikels sammeln und einen Pfropf bilden. Bleibt die Pore offen, kommt der Pfropf mit Luft in Kontakt. Er oxidiert, und das enthaltene Hautpigment Melanin lässt ihn dunkel erscheinen. Mit Schmutz hat die Farbe also nichts zu tun, deshalb lassen sich schwarze Punkte auch nicht einfach wegwaschen.

Offene und geschlossene Mitesser

Ist die Porenöffnung von Haut bedeckt, bleibt der Pfropf unter der Oberfläche. Dann entsteht ein geschlossener Mitesser, der als kleine, hautfarbene oder weißliche Erhebung zu sehen ist. Beide Formen sind nicht entzündet. Vermehren sich jedoch Bakterien im verstopften Follikel, kann aus einem Mitesser ein Pickel werden.

Mitesser oder Talgfäden?

Nicht jeder dunkle Punkt auf der Nase ist ein Mitesser. Oft handelt es sich um Talgfäden: feine Ansammlungen aus Talg und Hautzellen, die den Talg an die Hautoberfläche leiten. Sie sind kleiner und flacher als Mitesser und eher grau, hellbraun oder gelblich. Talgfäden gehören zur gesunden Haut und lassen sich nicht dauerhaft entfernen. Drückst Du sie aus, füllen sich die Poren innerhalb von etwa 30 Tagen wieder. Regelmäßiges Peelen macht sie aber unauffälliger.

Warum entstehen Mitesser, und warum gerade auf der Nase?

Mitesser entstehen, wenn zwei Dinge zusammenkommen: Die Talgdrüsen bilden viel Talg, und die Zellen an der Porenöffnung verhornen stärker und lösen sich schlechter ab. Beides lässt die Pore verstopfen. Angetrieben wird dieser Prozess vor allem durch Hormone. In der Pubertät regen die männlichen Hormone, die Androgene, Talg- und Hornbildung an, deshalb haben Jugendliche besonders häufig Mitesser. Auch später spielen Hormone und die genetische Veranlagung eine Rolle.

Auf der Nase zeigen sich Mitesser besonders deutlich, weil das Gesicht dicht mit Talgdrüsen besetzt ist. Die Nase gehört mit Stirn und Kinn zur T-Zone, in der die Haut am meisten Talg bildet.

Dazu kommen äußere Faktoren. Reichhaltiges Make-up, manche Sonnenschutzmittel und Haarprodukte können Poren zusätzlich verstopfen. Ozon, UV-Strahlung und Zigarettenrauch oxidieren Squalen, einen wichtigen Bestandteil des Talgs, und die dabei entstehenden Stoffe fördern die Bildung von Mitessern. Studien deuten außerdem darauf hin, dass sich unreine Haut in Regionen mit hoher Luftverschmutzung verschlechtern kann. Auch Stress und Ernährung werden als verstärkende Faktoren untersucht.

Mitesser loswerden in 5 Schritten

Mitesser verschwinden nicht über Nacht, und unbehandelt können aus ihnen Pickel werden. Wirksam ist eine Routine, die bestehende Pfropfen löst und neuen vorbeugt.

Schritt 1: Nach der Doppelreinigung peelen

Reinige Dein Gesicht abends zweimal: zuerst mit einem Reinigungsöl, das Make-up, Sonnenschutz und überschüssigen Talg löst, danach mit einem Cleanser für Deinen Hauttyp. Mehr dazu im Guide Double Cleansing. Anschließend entfernt ein Peeling die abgestorbenen Hautzellen, die Poren verstopfen. Besonders geeignet ist Salicylsäure: Sie ist fettlöslich, reichert sich in den Talgdrüsenfollikeln an und lockert dort den Zusammenhalt der Hornzellen, sodass sich Pfropfen leichter lösen. Das Daily Microfoliant kombiniert Salicylsäure mit Reisenzymen und ist sanft genug für jeden Tag. Intensiver wirkt das Liquid Peelfoliant mit 15 Prozent AHA, BHA und PHA. In einem unabhängigen klinischen Test mit 30 Proband:innen löste es verstopfte Poren und machte sie schon nach einer Anwendung weniger sichtbar. Beginne damit ein- bis zweimal pro Woche am Abend und nutze nicht beide Peelings am selben Tag. In der Schwangerschaft sprich den Einsatz von Salicylsäure vorher mit Deiner Ärztin oder Deinem Arzt ab.

Schritt 2: Mit einer Maske die Pfropfen aufweichen

Zwei- bis dreimal pro Woche hilft eine Maske, die Mitesser aufweicht und überschüssigen Talg aufnimmt. Achte auf Tonerde wie Kaolin, die Talg bindet und die Haut mattiert, und auf Schwefel, der das Ablösen abgestorbener Hautzellen unterstützt. Die Blackhead Clearing Fizz Mask enthält beides. Bei Kontakt mit Wasser verwandelt sich das Gel in einen prickelnden Schaum, der verstopfte Poren klärt. Trage sie auf die gereinigte Haut auf, besonders auf Nase und Kinn, lass sie drei bis fünf Minuten einwirken und spüle sie gründlich ab.

Schritt 3: Bakterien in Schach halten

Damit aus Mitessern keine Pickel werden, hilft ein Booster oder Serum mit Salicylsäure und antibakteriell wirkenden Pflanzenstoffen. Der Breakout Clearing Booster kombiniert Salicylsäure und Niacinamid mit Thymol und Terpineol, die gezielt gegen Bakterien wirken, die an Unreinheiten beteiligt sind. Trage ihn nach Reinigung und Toner punktuell auf oder zur Vorbeugung sparsam auf das ganze Gesicht.

Schritt 4: Feuchtigkeit spenden

Pflege Deine Haut jeden Tag mit einer leichten Feuchtigkeitspflege, auch wenn sie fettig ist. Salicylsäure und Peelings können die Haut austrocknen. Fehlt ihr Feuchtigkeit, reagiert sie schneller gereizt. Wähle deshalb eine ölfreie Textur, die die Poren nicht verstopft. Der Clearing Defense SPF30 versorgt zu Unreinheiten neigende Haut mit Feuchtigkeit, hinterlässt ein mattes Finish und schützt tagsüber zugleich vor UV-Strahlung. Welche Pflege zu Deinem Hauttyp passt, zeigt unser Ratgeber Der passende Moisturizer für Deine Haut.

Schritt 5: Porenfreundliche Produkte wählen und abends gründlich abschminken

Make-up, manche Sonnenschutzmittel und Haarprodukte können Poren verstopfen, besonders wenn sie über Nacht auf der Haut bleiben. Achte auf Produkte, die als nicht komedogen gekennzeichnet sind, und entferne sie jeden Abend vollständig. Ein Reinigungsöl wie PreCleanse löst auch hartnäckiges Make-up und lässt sich gezielt auf Partien mit verstopften Poren einmassieren, bevor Du mit Deinem Cleanser nachreinigst.

Was Du besser nicht tun solltest

Diese Methoden schaden mehr, als sie nützen:

  • Ausdrücken mit den Fingern: Oft löst sich der Pfropf nur teilweise oder wird tiefer in die Haut gedrückt. Über die Finger gelangen zudem Bakterien in die Pore. Die Folge können Entzündungen, Pickel und im schlimmsten Fall Narben sein.
  • Porenstrips: Sie ziehen zwar Talg aus den Poren, doch der Effekt hält nicht lange: Talgfäden füllen sich innerhalb von etwa 30 Tagen wieder, und die Strips können die Haut austrocknen.
  • Aggressive Hausmittel: Zahnpasta, Natron oder Zitronensaft sind nicht für die Gesichtshaut gemacht und können sie reizen und austrocknen. Zitronensaft enthält zudem Stoffe, die zusammen mit Sonnenlicht Rötungen und dunkle Flecken auslösen können.
  • Zu viel auf einmal: Mehrere Säuren am selben Abend oder tägliches intensives Peelen überfordern die Haut. Sanfte, regelmäßige Pflege wirkt nachhaltiger.

Wie lassen sich schwarze Mitesser schnell entfernen?

Hartnäckige Mitesser lassen sich zu Hause kaum rückstandslos entfernen. Am schnellsten und schonendsten gelingt das bei einer professionellen Ausreinigung. Hautpflegeprofis bereiten die Haut dafür vor: Nach einer gründlichen Doppelreinigung lösen sie lockere Hautschüppchen mit einem Peeling und weichen die Pfropfen mit einer speziellen Lösung auf, bevor sie diese hygienisch entfernen. Wie Profis dabei vorgehen, beschreibt das International Dermal Institute im englischsprachigen Beitrag „Deep Cleanse Your Way to Clean, Clear Skin".

Die Behandlung Dermalogica Pro Clear verbindet eine intensive Ausreinigung mit Säuren wie Salicyl- und Mandelsäure. Ein Institut in Deiner Nähe findest Du über unsere Suche nach Hautpflege-Expert:innen.

Profi-Tipp: Gut mit Feuchtigkeit versorgte Haut lässt sich leichter ausreinigen. Pflege sie deshalb in den Tagen vor der Behandlung besonders konsequent.

Questions fréquentes

Was hilft gegen Mitesser auf der Nase?

Gegen Mitesser auf der Nase helfen Wirkstoffe, die verstopfte Poren lösen und Talg aufnehmen: Salicylsäure dringt in die Pore ein und lockert den Pfropf, Tonerde wie Kaolin bindet Talg, Schwefel hilft beim Ablösen abgestorbener Hautzellen. Regelmäßig angewendet, werden Mitesser sichtbar weniger.

Was tun gegen Mitesser auf der Nase?

Reinige Dein Gesicht abends gründlich, am besten zweimal, und peele danach regelmäßig mit Salicylsäure. Zwei- bis dreimal pro Woche weicht eine Maske mit Tonerde die Mitesser auf. Danach folgt eine leichte, nicht komedogene Feuchtigkeitspflege. Auf Ausdrücken und Porenstrips solltest Du verzichten.

Wie entferne ich schwarze Mitesser?

Am schonendsten entfernst Du schwarze Mitesser bei einer professionellen Ausreinigung, bei der die Pfropfen erst aufgeweicht und dann hygienisch gelöst werden. Zu Hause lösen Peelings mit Salicylsäure und Masken mit Tonerde die Pfropfen nach und nach. Fingernägel und Porenstrips schaden eher.

Kann man Mitesser ausdrücken?

Besser nicht. Beim Ausdrücken löst sich der Pfropf oft nur teilweise oder wird tiefer in die Haut gedrückt, und über die Finger gelangen Bakterien in die Pore. Das kann zu Entzündungen, Pickeln und Narben führen. Hartnäckige Mitesser entfernen Hautpflegeprofis schonender und hygienischer.

Warum kommen Mitesser immer wieder?

Die Talgdrüsen bilden ständig neuen Talg, und abgestorbene Hautzellen lösen sich laufend ab. Solange beides die Poren verstopft, entstehen neue Mitesser. Wie stark, hängt vor allem von Hormonen und Veranlagung ab. Viele dunkle Punkte auf der Nase sind zudem Talgfäden, die sich nach dem Entfernen binnen etwa 30 Tagen wieder füllen.

Kurz zusammengefasst

Schwarze Punkte auf der Nase sind offene Mitesser aus Talg und Hautzellen, die an der Luft dunkel werden. Sie kommen wieder, solange die Poren verstopfen. Eine sanfte Routine aus Salicylsäure-Peeling, Tonerdemaske, leichter Feuchtigkeitspflege und gründlicher Reinigung löst sie und beugt neuen vor. Für hartnäckige Mitesser ist eine professionelle Ausreinigung der schonendste Weg. Passende Produkte findest Du in unserer Kategorie Pflege bei unreiner Haut, eine persönliche Empfehlung gibt Dir die Online-Hautanalyse Face Mapping.

Quellen

  • Wong CM et al.: Presentations of Cutaneous Disease in Various Skin Pigmentations: Acne Vulgaris – Comedonal Acne. HCA Healthcare Journal of Medicine, 2024; 5(1): 19–25. doi.org/10.36518/2689-0216.1634
  • Arif T: Salicylic acid as a peeling agent: a comprehensive review. Clinical, Cosmetic and Investigational Dermatology, 2015; 8: 455–461. doi.org/10.2147/CCID.S84765
  • Krutmann J et al.: Pollution and acne: is there a link? Clinical, Cosmetic and Investigational Dermatology, 2017; 10: 199–204. doi.org/10.2147/CCID.S131323
  • Singh Y et al.: Sebaceous Filaments. Dermatology Practical & Conceptual, 2021; 11(1): e2021148. doi.org/10.5826/dpc.1101a148
  • Cleveland Clinic: Blackheads. Medizinisch geprüft 2021.
  • Cleveland Clinic: Sebaceous Filaments. Medizinisch geprüft 2023.
  • Cleveland Clinic: Phytophotodermatitis. Medizinisch geprüft 2026.
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