Tube Intensive Moisture Balance und Spenderflasche Intensive Moisture Cleanser vor türkisfarbenem Hintergrund

Enfin, les peaux sèches peuvent aussi respirer en hiver

Trockene Haut im Winter braucht sanfte Reinigung, reichhaltige Pflege und Feuchtigkeit in Schichten, denn Kälte und Heizungsluft schwächen ihre Barriere.

Draußen kalte, trockene Luft, drinnen Heizungsluft: Einer Übersichtsarbeit zufolge schwächen niedrige Temperaturen und geringe Luftfeuchtigkeit die Barrierefunktion der Haut. Sie verliert mehr Feuchtigkeit und reagiert empfindlicher auf Reize. Dazu kommt, dass die Fette in der Hornschicht, allen voran die Ceramide, im Winter deutlich abnehmen, im Gesicht ebenso wie an Händen und Beinen. Die Haut spannt, schuppt und juckt. Mit diesen sieben Tipps bleibt sie auch in der kalten Jahreszeit geschmeidig.

1. Reinige sanft und nicht zu heiß

Warum: Heißes Wasser und kräftige Reinigungsmittel lösen die Fette, die Deiner Haut im Winter ohnehin fehlen. In einer randomisierten Studie wuschen sich 52 Erwachsene zehn Tage lang täglich das Gesicht. Mit warmem Wasser stieg der Feuchtigkeitsverlust ihrer Haut messbar an, mit kühlem Wasser blieb er stabil. Das Make-up ging in beiden Gruppen gleich gut ab.

Was Du tun kannst: Wasch Dein Gesicht mit lauwarmem bis kühlem Wasser und einem cremigen Reiniger ohne Seife. Tupf die Haut danach trocken, statt zu rubbeln, und trag Deine Pflege auf, solange sie noch leicht feucht ist. Ob ein Reiniger reicht oder Du doppelt reinigen solltest, erklärt Reicht ein Cleanser für eine optimale Reinigung?

Unsere Empfehlung: Der Intensive Moisture Cleanser reinigt cremig und sanft. Sein BioReplenish Complex schützt dabei die Lipidbarriere der Haut. Geeignet für trockene und fettarme Haut.

2. Wechsle zu einer reichhaltigeren Creme

Warum: Trockener Haut fehlt Fett, feuchtigkeitsarmer Haut fehlt Wasser. Im Winter kommt oft beides zusammen: Die Hornschicht enthält weniger Barrierelipide, und die trockene Luft entzieht ihr Feuchtigkeit. Eine leichte Sommerpflege reicht dann meist nicht mehr. Den Unterschied erklärt Trocken oder feuchtigkeitsarm? Was braucht Deine Haut?

Was Du tun kannst: Wähle eine Creme, die beides liefert: Lipide wie Ceramide, die die Barriere stärken, und Feuchthaltemittel wie Glycerin, Hyaluronsäure oder Urea, die Wasser binden. Ist Deine Haut sehr trocken, trag abends etwas mehr auf. Welche Textur zu Deinem Hauttyp passt, zeigt Der passende Moisturizer für Deine Haut.

Unsere Empfehlung: Intensive Moisture Balance ist eine reichhaltige Pflege mit Barrierelipiden, Hyaluronsäure und Urea. Sie stärkt die Lipidbarriere und versorgt trockene, strapazierte Haut intensiv mit Feuchtigkeit. Ist Deine Haut chronisch trocken oder atopisch, eignet sich die ultra-reichhaltige Super Rich Repair.

3. Gib Deiner Haut Feuchtigkeit in Schichten

Warum: Je trockener die Luft, desto mehr Wasser gibt die Haut an sie ab. Heizungsluft ist im Winter oft trocken. Das Umweltbundesamt rät, die relative Luftfeuchte in Wohnräumen zwischen 40 und 60 Prozent zu halten.

Was Du tun kannst: Sprüh nach der Reinigung ein feuchtigkeitsspendendes Gesichtsspray auf und trag direkt danach ein Serum mit Hyaluronsäure auf die noch feuchte Haut auf. Deine Creme schließt beides ein. Ein einfaches Hygrometer zeigt Dir, wie trocken die Luft in Deinen Räumen ist. Mehr über den Wirkstoff liest Du in Hyaluronsäure: Wirkung, Anwendung und Pflege.

Unsere Empfehlung: Der Hyaluronic Ceramide Mist spendet Feuchtigkeit und stärkt mit Ceramiden die Hautbarriere. Danach kommt das Circular Hydration Serum mit hochkonzentrierter Hyaluronsäure auf die noch feuchte Haut. Beide eignen sich für alle Hauttypen.

4. Peele sanft statt kräftig

Warum: Schüppchen verleiten dazu, kräftig zu rubbeln. Bei Kälte und trockener Luft reagiert die Haut aber empfindlicher auf Reize. Ein grobes Peeling kann die geschwächte Barriere zusätzlich strapazieren.

Was Du tun kannst: Greif zu einem milden Peeling ohne grobe Körner und massier es nur sanft ein. Brennt oder rötet sich Deine Haut danach, peele seltener. Welches Peeling zu Deiner Haut passt, zeigt Dieses Peeling passt zu Dir.

Unsere Empfehlung: Daily Milkfoliant ist ein beruhigendes Puderpeeling mit Haferextrakt und Papain. Mit Wasser wird es zu einem cremigen Schaum, der sanft peelt, die Hautbarriere stärkt und dabei Feuchtigkeit spendet.

5. Pflege Deine Lippen, bevor sie einreißen

Warum: Die Lippen trocknen besonders schnell aus. In einer Studie mit 303 Frauen, gemessen im Winter, verloren sie fast dreimal so viel Wasser wie die Wangen und speicherten nur etwa ein Drittel so viel Feuchtigkeit. Ihre oberste Hautschicht ist nicht vollständig verhornt und hält Wasser schlecht.

Was Du tun kannst: Leck Dir nicht über die Lippen, das verstärkt die Trockenheit. Trag mehrmals täglich einen pflegenden Balsam auf, abends etwas großzügiger. Beim Wintersport braucht es zusätzlich einen Lippenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor (Tipp 7).

Unsere Empfehlung: Renewal Lip Complex pflegt trockene, spröde Lippen mit Avocadoöl, Shea- und Kakaosamenbutter, Hyaluronsäure polstert sie auf. Trag ihn mindestens zweimal täglich auf, bei trockener Luft öfter.

6. Vergiss Körper und Hände nicht

Warum: Auch an Händen und Beinen enthält die Hornschicht im Winter deutlich weniger Fette. Langes, heißes Duschen und häufiges Händewaschen lösen zusätzlich Lipide aus der Haut.

Was Du tun kannst: Dusch kurz und nicht zu heiß, tupf Dich danach ab und creme Dich ein, solange die Haut noch leicht feucht ist. Creme auch Deine Hände nach dem Waschen ein und trag draußen Handschuhe. Wie eine einfache Körperroutine aussieht, liest Du in Starte Deine Körperpflegeroutine.

Unsere Empfehlung: Die Conditioning Body Wash reinigt mild und unterstützt die natürliche Lipidbarriere der Haut. Danach schützt die Body Hydrating Cream die Haut vor dem Austrocknen und macht sie spürbar weicher.

7. Schütze Deine Haut beim Wintersport

Warum: Im Alltag ist die UV-Belastung in Deutschland im Winter so gering, dass Du laut Bundesamt für Strahlenschutz keinen Sonnenschutz brauchst. In den Bergen ist das anders: Pro 1.000 Höhenmeter nimmt die UV-Strahlung um etwa 10 Prozent zu, und frischer Schnee reflektiert bis zu 90 Prozent davon. Dazu kommen Kälte und Wind.

Was Du tun kannst: Schütze beim Skifahren und Winterwandern Gesicht und Lippen mit einem Breitband-Sonnenschutz mit hohem bis sehr hohem Lichtschutzfaktor, wie es das Bundesamt empfiehlt. Leg nach, wenn Du lange draußen bist. Bist Du eine Tagespflege mit LSF gewohnt oder neigst Du zu Pigmentflecken, kannst Du sie auch im Winter weiter verwenden, denn UVA-Strahlung dringt teilweise durch Fensterglas. Was einen guten Sonnenschutz ausmacht, liest Du in Physikalischer vs. chemischer Sonnenschutz: Welcher passt zu Dir?

Unsere Empfehlung: Dynamic Skin Recovery SPF 50 schützt vor UVA- und UVB-Strahlung und spendet dabei lang anhaltend Feuchtigkeit. Geeignet für normale, trockene und Mischhaut.

Winterpflege passend zu Deinem Hauttyp

  • Trockene Haut: Intensive Moisture Balance
  • Normale bis Mischhaut, auch feuchtigkeitsarm: Skin Smoothing Cream mit 48 Stunden Feuchtigkeit
  • Chronisch trockene oder atopische Haut: Super Rich Repair
  • Empfindliche, gerötete Haut: Stabilizing Repair Cream beruhigt und stärkt die Hautbarriere
  • Gereizte, juckende, zu Ekzemen neigende Haut an Gesicht und Körper: Stabilizing Repair Serum mit kolloidalem Hafermehl
  • Ölige Haut: Active Moist spendet ölfreie Feuchtigkeit, denn auch ölige Haut kann im Winter feuchtigkeitsarm sein

Alle Produkte findest Du unter Pflege für trockene Haut. Welche Pflege Deine Haut gerade braucht, zeigt Dir unsere kostenlose Online-Hautanalyse Face Mapping. Und wie Du Deine Pflege im Sommer umstellst, liest Du in Hautpflege im Sommer: 7 Tipps über den Sonnenschutz hinaus.

Questions fréquentes

Warum ist die Haut im Winter so trocken?

Kälte und trockene Luft schwächen die Barrierefunktion der Haut: Sie verliert mehr Feuchtigkeit und reagiert empfindlicher auf Reize. Gleichzeitig enthält die Hornschicht im Winter deutlich weniger Fette, vor allem Ceramide, als im Frühjahr und Sommer. Heizungsluft, heißes Duschen und kräftige Reinigungsmittel verstärken den Effekt.

Welche Creme hilft bei trockener Haut im Winter?

Eine reichhaltigere Creme als im Sommer, die Fett und Feuchtigkeit verbindet: Barrierelipide wie Ceramide stärken die Schutzschicht der Haut, Glycerin, Hyaluronsäure oder Urea binden Wasser. Für trockene Haut eignet sich etwa Intensive Moisture Balance, für chronisch trockene Haut Super Rich Repair. Ölige Haut braucht auch im Winter keine schwere Creme, sondern ölfreie Feuchtigkeit.

Wie oft sollte man im Winter duschen?

Eine feste Regel gibt es nicht. Für trockene Haut zählt vor allem, wie Du duschst: kurz, nicht zu heiß und mit einer milden Waschlotion. Tupf Dich danach ab und creme Dich ein, solange die Haut noch leicht feucht ist. So verliert sie möglichst wenig von ihren eigenen Fetten.

Warum juckt die Haut bei Kälte?

Trockene Haut juckt leichter. Bei Kälte und trockener Luft lässt die Barrierefunktion nach, und die Hautzellen setzen mehr entzündungsfördernde Botenstoffe frei. Die Haut reagiert dadurch empfindlicher auf Reize wie Reibung oder Reinigungsmittel. Rückfettende Pflege lindert das meist. Hält der Juckreiz an oder kommen Rötungen, Risse oder nässende Stellen dazu, lass das in der Hautarztpraxis abklären.

Können Pickel durch trockene Haut entstehen?

Trockenheit allein verursacht keine Pickel. Sie entstehen, wenn Talg und Hautschüppchen die Poren verstopfen. Im Winter treffen aber oft austrocknende Anti-Pickel-Produkte und schwere Cremes zusammen. Neigst Du zu Unreinheiten, reinige mild und wähle eine leichte, ölfreie Feuchtigkeitspflege.

Hilft viel trinken gegen trockene Haut?

Ein wenig, vor allem wenn Du bisher wenig trinkst. Eine Übersichtsarbeit fand in sechs Studien Hinweise, dass zusätzliches Wasser die Feuchtigkeit der Hornschicht leicht erhöht und Trockenheit mindert. Die Belege sind allerdings schwach. Trinken ersetzt die Pflege von außen nicht.

Was ist der Unterschied zwischen trockener und feuchtigkeitsarmer Haut?

Trockene Haut ist ein Hauttyp: Sie bildet zu wenig Fett, fühlt sich rau an und schuppt. Feuchtigkeitsarme Haut ist ein Zustand, den jeder Hauttyp haben kann, auch ölige Haut: Ihr fehlt Wasser, sie spannt und zeigt feine Trockenheitsfältchen. Trockene Haut braucht vor allem Lipide, feuchtigkeitsarme Haut Feuchthaltemittel wie Hyaluronsäure. Im Winter braucht die Haut oft beides.

Wann sollte ich mit trockener Haut zum Hautarzt?

Wenn Deine Haut trotz konsequenter Pflege nicht besser wird, stark juckt, einreißt, nässt oder sich entzündet. Dahinter kann ein Ekzem stecken, etwa ein sogenanntes Winterekzem, oder eine Neurodermitis, die ärztlich behandelt werden sollte.

Weiterlesen und Quellen

Das International Dermal Institute ist das 1983 gegründete Weiterbildungsinstitut für Hautpflegeprofis, auf dessen Ausbildungskonzept Dermalogica aufbaut. Zwei englischsprachige Beiträge vertiefen das Thema: „The Great Wall: Protecting the Skin’s Barrier Function“ erklärt, was die Hautbarriere schwächt, von Kälte und Heizungsluft bis zu heißem Wasser, und „The Top Three Causes of Dry, Dehydrated Skin“ zeigt, warum Haut Fett und Feuchtigkeit verliert.

  • Engebretsen KA, Johansen JD, Kezic S, Linneberg A, Thyssen JP: The effect of environmental humidity and temperature on skin barrier function and dermatitis. Journal of the European Academy of Dermatology and Venereology, 2016; 30(2): 223–249. doi.org/10.1111/jdv.13301
  • Rogers J, Harding C, Mayo A, Banks J, Rawlings A: Stratum corneum lipids: the effect of ageing and the seasons. Archives of Dermatological Research, 1996; 288(12): 765–770. doi.org/10.1007/BF02505294
  • Long S et al.: Cool versus warm water for facial cleansing: A randomized controlled clinical study of skin barrier, skin physiology, cleansing efficacy and water consumption. International Journal of Cosmetic Science, 2026. doi.org/10.1111/ics.70120
  • Kobayashi H, Tagami H: Functional properties of the surface of the vermilion border of the lips are distinct from those of the facial skin. British Journal of Dermatology, 2004; 150(3): 563–567. doi.org/10.1046/j.1365-2133.2003.05741.x
  • Fonseca A, Jacob SE, Sindle A: Art of prevention: Practical interventions in lip-licking dermatitis. International Journal of Women's Dermatology, 2020; 6(5): 377–380. doi.org/10.1016/j.ijwd.2020.06.001
  • Akdeniz M, Tomova-Simitchieva T, Dobos G, Blume-Peytavi U, Kottner J: Does dietary fluid intake affect skin hydration in healthy humans? A systematic literature review. Skin Research and Technology, 2018; 24(3): 459–465. doi.org/10.1111/srt.12454
  • Umweltbundesamt: Wie lüfte ich richtig? Tipps und Tricks zur Schimmelvermeidung
  • Bundesamt für Strahlenschutz: UV-Schutz im Winter. Stand 04.08.2026
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